Aktuell
26. Februar 2010
Rundschreiben Nr. 287 vom BSV
Das Rundschreiben Nr. 287 vom BSV beinhaltet die Ànderung der Batteriekostenpauschale für Hörgeräte.
Rundschreiben Nr. 287 ( 19 KB)(PDF)
Sendung ECO vom 22.2.2010 um 22.20 Uhr
Hörgeräte: Machtkampf zwischen Staat und Industrie
Die Sozialversicherungen sind hochverschuldet. Trotzdem zahlt in keinem anderen Land der Welt der Staat derart viel Geld an die Akustik-Branche. Für Hörgeräte-Hersteller und Akustiker ein lukratives Geschäft. Nun will der Staat den Hörgeräte-Einkauf monopolisieren und damit viel Geld sparen. Dafür hat die Branche gar kein Gehör.
Weitere Infos zur Sendung::
http://videoportal.sf.tv/video?id=a64d1dd4-e857-4cd3-a524-3c8cb467ab3d(Öffnet ein neues Fenster)
17. Februar 2010
Paradrom Rathausen
In Rathausen bei Luzern entsteht in den nächsten Jahren ein schweizweit einmaliges Erlebnis- und Begegnungszentrum. Es trägt den Titel ”Paradrom – Eine Erfahrungsreise durch das Facettenreich des Lebens” und lässt das Thema Behinderungen auf spielerische und lehrreiche Art erleben. In die Realisierung dieses einzigartigen Projekts werden rund 22 Millionen Franken investiert. Das Paradrom Rathausen-Luzern hat prominente Unterstützung aus der ganzen Schweiz und wird in enger Zusammenarbeit mit einem renommierten Zürcher Gestaltungsteam realisiert.
Gerne wollen wir Ihnen am 25. Februar das Projekt Paradrom an einer Medienkonferenz vorstellen. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und bitten Sie, sich bis zum 23. Februar 2010 auf paradrom@paradrom.rathausen.ch(Öffnet ein neues Fenster) anzumelden.
31. Januar 2010
Hörgeräte: Weko untersucht
Die Wettbewerbskommission eröffnet Vorabklärungen
von othmar von matt
Am Montag entschied das Sekretariat der Wettbewerbskommission, eine Vorabklärung in Sachen Hörgeräten zu treffen. Das bestätigt Vizedirektor Olivier Schaller. «Der Inhalt dieser Vorabklärung ist ziemlich breit», sagt Schaller. «Wir sammeln Informationen, um zu sehen, ob es Indizien für eine Verletzung des Kartellgesetzes gibt.»
Schon der abgetretene IV-Chef Alard Du Bois-Reymond vermutete Kartelle auf dem Hörgerätemarkt. Er habe «deutliche Hinweise» darauf, dass in der Schweiz «ein rechtswidriges Kartell oder ein Monopol bestehe», auch wenn sich dies nicht beweisen lasse, sagte er in einem Interview im «Sonntag». Bei den Hörgeräten liege von allen Hilfsmitteln mit 50 Millionen Franken das grösste Sparpotenzial drin. In Grossbritannien kosteten diese Geräte bis zu zehnmal weniger.
Die Weko beruft sich bei ihrem Entscheid aber nicht nur auf diese Aussagen. «Wir haben eigene Recherchen gemacht», sagt Schaller. Die Weko habe entsprechende Hinweise erhalten, will ihre Quellen aber nicht bekannt geben. Die Weko hat inzwischen an die Hersteller und Vertreiber von Hörgeräten Fragebogen verschickt, die diese innerhalb eines Monats beantworten müssen. Die Vorabklärungen werden einige Monate dauern.
29.Januar 2010
Gleichstellung von Menschen mit Behinderung
AGILE Behinderten-Selbsthilfe Schweiz setzt sich für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung ein.
Dieses Engagement hat nun beim international bekannten Online-Terminfinder Doodle Früchte getragen.
Ganze Medienmitteilung ( 21 KB)(PDF) (pdf herunterladen)
29. Januar 2010
Untertitelung
Die SRG hat heute in einem Pressecommuniqué die Zahlen zur Untertitelung im vergangenen Jahr publiziert:
http://www.srgssrideesuisse.ch/de/medien/single/date/2010/fernsehsender-der-srg-ssr-steigern-auch-2009-ihre-leistungen-fuer-sinnesbehinderte(Öffnet ein neues Fenster)
Weitere Infos: www.untertitelung.ch(Öffnet ein neues Fenster)
20. Januar 2010
Gute Nachrichten aus dem Ständerat
Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit (SGK) des Ständerates hat die Überführung der Hörgeräte ins KVG einstimmig (keine JA-Stimme) abgelehnt. Ausschlaggebend war laut Auskunft von Präsident Alex Kuprecht das Argument der Verschiebung von einer Sozialversicherung in die andere sowie jenes der Kostenexplosion in der Grundversicherung im KVG. Die Schreiben von pro audito schweiz seien diesbezüglich sehr hilfreich gewesen.
20. Januar 2010
Kurs "Prüfen von öffentlichen Baugesuchen", 16. April 2010
pro audito schweiz führt erstmals einen Kurs über das Prüfen von öffentlichen Bauten durch. Seit dem 1.1.2004 gilt das Behindertengleichstellungsgesetz BehiG. Neben dem hindernisfreien Zugang zu einer Baute und Anlage ist auch der hindernisfreie Gebrauch darin enthalten. Behindertenorganisationen wie pro audito schweiz haben das Recht, bei Neu- und Umbauten den Einbau einer Höranlage zu fordern. Ein wichtiger Aspekt ist auch die Raumakustik. Diese Forderungen können ausschliesslich während der Auflagefrist der Baugesuche gestellt werden. pro audito schweiz will diese Aufgabe mit entsprechenden Kursen auf eine breitere Basis stellen.
Weitere Infos ( 211 KB)(PDF) (pdf herunterladen)
19. Januar 2010
Hörgerätepreis schockiert die Politiker
Im Rahmen der 6. IV-Revision soll die Invalidenversicherung im Bereich der Hörgeräte einen Sparbeitrag von rund 35 Millionen Schweizer Franken erbringen. Die Idee, Hilfsmittel (u.a. Hörgeräte) via Ausschreibung zentral einzukaufen, wird kontrovers beurteilt.
Unbestritten ist: Der Hörgerätemarkt weist kartellartige Züge aus. Die IV und die Hörbehinderten bezahlen die überrissenen Margen der Hörgerätehersteller.
Am Mittwoch, 9. Dezember 2009, fand im Hotel Bellevue-Palace in Bern auf Einladung von pro audito schweiz und der neu gegründeten parlamentarischen Gruppe für Menschen mit Hörbehinderungen eine Sessionsveranstaltung statt.
Ganzer Artikel
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5. Januar 2010
Ferien- und Reiseangebote für Menschen mit Handicap
Der Ferienkatalog 2010 von Procap Reisen & Sport ist erschienen:
Procap Reisen & Sport hat einen neuen Ferienkatalog für Menschen mit Handicap zusammengestellt. Die diesjährige Ausgabe umfasst eine noch grössere Auswahl an Ferienabenteuern im In- und Ausland. Die neuen Angebote reichen von Wellnesstagen in Sörenberg bis zu einer 14-tägigen Rundreise durch den Nordwesten Indiens.
Ob Lamatrekking im Tessin, Badeferien in Italien oder eine Kulturreise im fernen Indien – auch Menschen mit Behinderung suchen in der Ferienzeit Abwechslung zum Alltag. Im soeben erschienen Katalog «Ferien – betreut und individuell für Menschen mit Handicap» finden reiselustige Behinderte zahlreiche Ferien- und Reisevorschläge, die Procap Reisen & Sport sorgfältig geprüft und zu abwechslungsreichen Urlaubspaketen zusammengeschürt hat. Die Angebotspalette reicht von Sportkursen für aktive Menschen über Badeferien für Geniesserinnen und Geniesser bis hin zu Entdeckungsreisen für Abenteurer.
Die bewährten Ferienprogramme wie Aktivferien in Schweizer Bergtälern und Badeurlaube im Mittelmeer fehlen auch im neuen Katalog nicht. Dazu wurden neue Destinationen in den Katalog aufgenommen. Zu den neuen Angeboten zählen Wellnesstage in Sörenberg, Kajakabenteuer in Schweden, Aktivferien auf Formentera, eine Schiffsreise auf dem Nil und sogar eine 14-tägige Rajasthan-Rundreise durch den Nordwesten Indiens.
Spezielle Angebote für Jugendliche und Senioren:
Ein spezieller Fokus wird auch heuer wieder auf das Angebot von Erlebnisferien für Kinder und Jugendliche mit Behinderung gerichtet. Wie wäre es mit Aktivferien auf dem Kerenzerberg, Klettern und Reiten im Emmental oder einer Polisportwoche im Centro Sportivo Tenero? Für ältere Reisende wird erstmals eine 65plus-Herbstferienwoche in Davos organisiert.
Auch Individualreisen:
Bei Procap Reisen & Sport ist nicht nur richtig, wer an einer betreuten Gruppenreise im In- oder Ausland teilnehmen will. Procap ist auch das ideale Reisebüro, um Individualreisen zu planen und zu buchen. Bei Procap erhalten Individualtourist/-innen mit und ohne Behinderung eine kompetente und professionelle Reiseberatung. Alle Angebote der renommierten Schweizer Reiseveranstalter können zu den üblichen Preisen gebucht werden.
Der Ferienkatalog kann gratis bestellt werden bei: Procap Reisen & Sport, Froburgstr. 4, 4601 Olten, Tel. 062 206 88 30, ferien@who-needs-spam.procap.ch.
Alle Angebote sind auch unter www.procap-ferien.ch(Öffnet ein neues Fenster) abrufbar. Spezielle Angebote für Kinder, Jugendliche und Familien sind zudem unter www.procap-kids.ch(Öffnet ein neues Fenster) zu finden.
9. Dezember 2009
Medienmitteilung
Parlamentarische Gruppe für Menschen mit Hörbehinderung
pro audito schweiz und das Bundesamt für Sozialversicherungen zeigen, wie die überrissenen Hörgerätepreise gesenkt werden können
Hörgeräte: Wettbewerb schaffen statt IV und Behinderte belasten
Die neue parlamentarische Gruppe „für Menschen mit Hörbehinderung“ informierte heute in Bern über die 6. IV-Revision und deren Bedeutung für Hörbehinderte. Im Zentrum stehen die überrissenen Hörgerätepreise. pro audito schweiz betonte, es dürfe nicht nur bei den Leistungen zu Gunsten der Hörbehinderten gespart werden. Seitens des Bundesamtes für Sozialversicherungen (BSV) legten IV-Direktor Alard Du Bois-Reymond und Gregor Sprenger dar, wie wichtig es ist, die Beschaffung von Hörgeräten mittels wettbewerblicher Ausschreibung organisieren zu können. „So können IV und Hörbehinderte profitieren“, sagte Du Bois-Reymond.
Ganze Medienmitteilung ( 195 KB)(PDF)
Referat Barbara Wenk ( 436 KB)(PDF)
Referat Gregor Sprenger ( 65 KB)(PDF)
31. Januar 2010 Hörgeräte: Weko untersuchtDie Wettbewerbskommission eröffnet Vorabklärungen







