Mittwoch, 7. Oktober 2020

Vereinsausflug nach Werdenberg

Coronabedingt wurde die im Juni vorgesehene Vereinsreise auf den Oktober verschoben. Wohl wegen der nach wie vor vorhandenen Gefahr einer Infektion kamen weniger Leute als sonst an die drei Treffpunkte Unterägeri, Baar und Zug. Markus Albisser vom gleichnamigen Reiseunternehmen zeigte sich sehr erfreut, dass der Ausflug stattfand. Nun war das wechselhafte Herbstwetter ein Unsicherheitfaktor, der den herbstlichen Augenschmaus während der Fahrt trüben könnte. Zum Glück blieb es trocken, die Landschaft über den Seedamm nach Rapperswil und die folgenden Gegenden war teils sogar in Sonne getaucht. Dank der Aufmerksamkeit des Chauffeurs konnte unterwegs ein Graureiher in aller Ruhe „zu Fuss“ die vielbefahrene Hauptstrasse queren, ohne Schaden zu nehmen.
Kurz vor dem Ricken gab es einen Kaffeehalt im Restaurant Waldegg, das vor allem mit einer grossartigen Aussicht weitherum bis zum oberen Zürichsee glänzen konnte. Die Fahrt ging weiter via Wattwil durchs Toggenburg. Leider waren die bekannten Gipfel der Churfirsten mit Wolken verdeckt. Trotzdem waren die blumengeschmückten Häuser, Gärten und die sich verfärbende herbstliche Landschaft gut wahrnehmbar. Nach Wildhaus als höchstem Punkt der Fahrt gings hinunter ins ebenso farbige Rheintal und zum Ziel Werdenberg.

Im Landgasthof Werdenberg

wurden die 21 Leute freundlich in die Gaststube im oberen Stock geführt. Naturnahe Malereien und lebensgrosse Wildtiere dekorierten den Saal. Die Hörgeschädigten durften ihn allein benutzen, was natürlich die Kommunikation sehr erleichterte, weil kein grosser Umgebungslärm herrschte. Dass während dem feinen und reichhaltigen Mittagessen draussen der Regen fiel, war weiter nicht schlimm.
Sobald sich die Sonne wieder zeigte, wurde die Gelegenheit benutzt, das kleinste Städtli der Schweiz (ca. 60 Einwohner) zu besuchen. Viele wagten den doch steilen Aufstieg zum gut erhaltenen Schloss, das für allerhand Anlässe und Ausstellungen genutzt wird. In Richtung Liechtenstein leuchtete sogar ein Regenbogen. Die Aussicht auf den Rebberg und das darunter liegende Städtli mit dem lieblichen See war speziell. Beim Durchstreifen des Ortes erfreuten kleine Kunstläden mit viel Liebe hergestellten Gegenständen, originell ausgestellte Dekor-Artikel und kunstvoll bemalte Häuser das Auge. Der Rundgang um den See mit dem Lebensraum vieler Pflanzen, schwimmender und fliegender Vögel liess ab und zu innehalten.
Gleich neben dem See wartete der Car für die Heimreise. Gegen den Walensee hin setzte starker Regen ein, der es bis gegen den Hirzel, aber nicht mehr ins Zugerland schaffte. Entspannt und dankbar zeigten sich die Teilnehmenden, dass sie nach langer Zeit der Zurückhaltung wieder einen Ausflug geniessen durften.
Bericht: Josef Mathis

Mittwoch, 29. Januar 2020

Lotto-Nachmittag

Mit dem sehr beliebten Lotto-Nachmittag eröffneten wir den Reigen unserer Veranstaltungen im neuen Jahrzehnt. 28 Mitglieder machten beim Lotto begeistert mit. Mit viel Schwung führte Georges uns an die Zahlenreihen und bald tönte es von überall „Lotto“. Nach zwei einfachen Durchgängen war das Superlotto angesagt. Viele Preise – praktische sowie originelle – gingen an viele Besitzer. Die einen wurden fast überladen, andere halt weniger oder nicht. Anschliessend gab es Kaffee und dazu die beliebten Fasnachts-Chüechli. An alle guten Helferinnen sowohl beim Lotto wie auch im Service und in der Küche herzlichen Dank!
Josef Mathis

Gelungene Adventsfeier

Am Mittwoch vor dem 1. Adventssonntag fanden sich gegen 60 Mitglieder im leicht abgedunkelten Saal des Pfarreiheims in Baar ein. Liebevoll und sorgfältig wurde der Christbaum geschmückt – ebenso der Bühnenrand mit vielen Figuren und Gegenständen aus der Märchen- und Sagenwelt. Auf einem Tisch ein kleines Dorf in imitiertem Schnee, mittendrin die Krippe. Auch die schön geschmückten Tischreihen waren ein Genuss für die Augen!

Besinnliche Lieder

Der Präsident Georges Bonetti hiess alle willkommen und verdankte die grosse Dekorarbeit von Margrit Herger und ihren Helferinnen. Zudem begrüsste er die Frauen und Männer des Coro Piccolo, die unter Leitung von Peter Renggli gleich einige besinnliche Lieder vortrugen.
Erstmals wurden den stark hörbehinderten Mitgliedern die neuen induktiven Hörhilfen abgegeben. Mit dem Aktivieren der T-Spule an ihren Hörgeräten konnte der mehrstimmige Gesang feiner wahrgenommen werden. Ebenso war eine bessere Verständigung der Ansagen und vor allem der nun folgenden Weihnachtsgeschichte gewährleistet.

Adventsgeschichte

Das Ehrenmitglied Rosmarie Langenegger erzählte die spannende Geschichte „Die Christrose“. Mit ihrer klaren und gut verständlichen Stimme erreichte sie die Herzen aller Anwesenden und konnte Freude in den nicht leichten Alltag der – oft einsamen – Hörbehinderten bringen.
Der Coro Piccolo rundete noch mit einigen Liedern die Adventsfeier ab. Bei „O du fröhliche“ und „Stille Nacht“ wurden die Anwesenden zum Mitsingen aufgefordert. Dies war besonders für die Hörgeschädigten ein sehr emotionales Erlebnis, durften sie doch befreit und ohne Angst vor Fehltönen singen, umsomehr als die klare Ausdrucksweise des Chores sehr gut zum Ablesen geeignet war.
Speditiv servierte jetzt die Crew der Familie Langenegger (drei Generationen!) das Essen. Das köstliche Mahl aus der Küche von Erich Dober und seiner Silvia schmeckte hervorragend, ebenso das von Fränzi Hausheer vorbereitete Lebkuchen-Dessert zum Kaffee.

Bericht: Josef Mathis

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