Nützliches Wissen rund ums CI

Was Sie noch über Cochlea-Implantate wissen sollten…

  • CI-Kliniken: In der Schweiz gibt es CI-Kliniken in den Universitätsspitälern Basel, Bern, Genf und Zürich sowie am Kantonsspital Luzern.
  • Implantat-Typen: In der Schweiz werden Cochlea-Implantate der Hersteller Advanced Bionics, Cochlear, MED-EL und Oticon Medical implantiert. Die einzelnen CI-Typen sind gleichwertig und unterscheiden sich hauptsächlich in der Sprachcodierungsstrategie, der Anzahl Stimulationskanäle, dem Material und Design.
  • Kosten: Die Kosten für eine einseitige CI-Versorgung liegen bei 50‘000 bis 60‘000 Franken einschliesslich der Nachbetreuung. Sie werden in der Regel von mehreren Kostenträgern, wie Invalidenversicherung, AHV, Krankenkasse, Unfallversicherung und Militärversicherung, übernommen.
  • CI-Operation & Nachbetreuung: Die Implantation dauert etwa eineinhalb bis zwei Stunden unter Vollnarkose. Sie bringt einen kurzen stationären Aufenthalt von wenigen Tagen mit sich. Patienten verlassen das Spital mit einem dünnen Verband hinter dem Ohr. Nach der Erstanpassung des Sprachprozessors nach drei bis vier Wochen werden CI- Träger/innen für etwa ein Jahr intensiv betreut. Danach genügen in der Regel Routinechecks einmal im Jahr.
  • CI und MRI: Ein Magnetresonanz-Tomogramm (MRI) sollte für CI-TrägerInnen nur dann durchgeführt werden, wenn keine andere Methode zur nötigen medizinischen Diagnose verhilft. CI-TrägerInnen dürfen ohne entsprechende Vorsichtsmassnahmen keinen Raum betreten, in dem sich ein Magnetresonanz-Tomograph befindet. Der Prozessor muss vor Betreten des MRI-Raumes immer abgelegt werden. Die nötigen  Vorsichtsmassnahmen beim MRI sind abhängig vom Hersteller und Implantattyp. Auf der Website des Cochlea-Implantat-Zentrums Zürich finden Sie eine Übersicht. Wir empfehlen Ihnen, eine MRI-Untersuchung möglichst in dem Spital durchzuführen, das Sie auch implantiert hat, oder zumindest vorher mit dem implantierenden Zentrum Kontakt aufzunehmen.
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