(Schlecht) Hören in Zeiten von Corona

Mittwoch, 24. Juni 20

Was bedeuten die reduzierten Kontaktmöglichkeiten für uns Menschen mit eingeschränktem Gehör?

Angesichts der erzwungenen Isolation ist vielen Menschen mit einer Schwerhörigkeit bewusst geworden, wie sehr sie auf gut funktionierende Hörlösungen angewiesen sind. Franz Vogel, Leiter der Hörmittelkommission von pro audito, hat sich dazu Gedanken gemacht und will Ihnen in Erinnerung rufen, dass eine gute Verständlichkeit rechtzeitig in die Hand genommen werden muss:

Die gute Nachricht zuerst

AkustikerInnen sind, wenn auch mit Auflagen, in der Regel gut erreichbar. Ausserdem: Bei einigen neueren Hörgeräten können die Einstellungen am Hörgerät via Fernwartung (Remote Support) angepasst werden. In Zeiten von Corona kann das eine gute Alternative zu einem persönlichen Besuch sein – fragen Sie Ihre(n) AkustikerIn nach den Möglichkeiten.

Verstehen am Telefon

Wenn das Telefon plötzlich (fast) die einzige Kontaktmöglichkeit ist, fällt es schwerer, sich damit abzufinden wenn die Verständlichkeit beim Telefonieren nicht optimal ist. Die technische Aufrüstung braucht allerdings in der Regel Vorlaufzeit und Unterstützung.

Fernsehen verstehen

Ohne zusätzliche Technik können Sie auch beim Fernseher nur wenig für das bessere Verstehen tun. Allerdings bieten alle grossen Hörgerätehersteller Zusatzgeräte an. Diese werden am Fernseher angeschlossen und übertragen den Ton direkt aufs Hörgerät.

Tipp: Nehmen Sie sich Zeit für gut funktionierende Hörlösungen. Sie tun sich damit – gerade in Krisen-Zeiten, wie zum Beispiel Corona – einen grossen Gefallen.

Lesen Sie den ganzen Artikel und Tipps von Franz Vogel im aktuellen dezibel, das am 26. Juni 2020 erscheint.

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