Organisation für Menschen mit Hörproblemen

Lärm tötet Haarzellen

 

Lärm führt zu unheilbarem Hörverlust. Wer sich über längere Zeit einem Schallpegel von über 85 Dezibel aussetzt, schädigt sein Gehör. Starker oder lang andauernder Lärm überlastet die Haarzellen der Ohren. Die Haarzellen erholen sich immer schlechter und sterben schliesslich ab.

 

Lärm von hoher Intensität, der auf die Ohren einwirkt, führt schon nach kurzer Zeit zu einer Hörschädigung. Sie kann zwar wieder abklingen, doch wenn unsere Ohren immer wieder oder über einen zu langen Zeitraum am Stück hohen Lärmbelastungen ausgesetzt sind, können sich die Ohren nicht mehr erholen. Es kommt zu einer Lärmschwerhörigkeit.

 

Strassenlärm, Industrielärm, Musik

Ob Strassenverkehrslärm, Gewerbe- und Baulärm oder laute Freizeitaktivitäten, jederlei Lärm ist gesundheitschädlich. Jahre- oder jahrzehntelange Lärmexposition findet sich vorrangig im Berufsleben. Deswegen gilt die Lärmschwerhörigkeit als typische Berufskrankheit und schreibt die Suva einen strengen Gehörschutz vor.

 

Entscheidend für das Risiko ist (ausser bei Knallen und Explosionen) nicht der höchste Pegel, der irgendwann auf das Gehör einwirkt, sondern der Lärmexpositionspegel, der sich aus dem Schallpegel einerseits und der Belastungsdauer andererseits ergibt. Die Erfahrungen und die Grenzwerte für Industrielärm gelten auch für Musik. Die Dauerbeschallung der Ohren durch laut eingestellt MP3-Player, in Clubs und Konzerten schädigt das Gehör irreversibel.

 

Weitere Lärminfomationen

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