Organisation für Menschen mit Hörproblemen

Implantierte Hörhilfen

Wenn Hörschädigungen mit herkömmlichen schallverstärkenden Hörgeräten nicht oder nicht mehr ausreichend versorgt werden können, besteht die Möglichkeit der teil- oder vollimplantierbaren Hörsysteme. Die implantierbaren Hörsysteme werden je nach Hörproblem in Mittelohr- und Innenohrimplantat (Cochlea-Implantat/CI) und in Knochenleitungshörgeräte eingeteilt.

 

Diese Versorgungsmöglichkeiten werden ausschliesslich von HNO-Fachärzten abgeklärt. Die Implantation erfolgt in ORL- bzw. HNO-Kliniken, CI-Kliniken oder spezialisierten HNO-Praxen.


Indikationen für implantierbare Hörsysteme

  • Gehörgangentzündungen infolge konventioneller Hörgeräte
  • Deformationen oder fehlender Gehörgang
  • Limitierte Sprachverständlichkeit bei Nebengeräuschen mit dem konventionellen Hörgerät
  • Schallleitungs- und kombinierte Schwerhörigkeiten infolge verschiedener Krankheiten (fehlender Gehörgang oder Mittelohrstrukturen, chronische Mittelohrentzündung, Otosklerose u.a.m.)
  • Schallempfindungsschwerhörigkeit
  • Progrediente Schwerhörigkeit bis zur Taubheit
  • Ertaubung nach Hörsturz, Schädelfraktur, Meningitis u.a.m.
  • Einseitige Taubheit
  • Tragekomfort und soziale Aspekte

 

Haben Sie Fragen zu Ohr-Implantaten?

Rufen Sie uns an: pro audito schweiz, Tel. 044 363 12 00. Oder schreiben Sie an: cochlea-implantat@STOP-SPAM.pro-audito.ch

Was gibt es an implantierbaren Hörsystemen?

Die Entwicklung implantierbarer Hörsysteme zählt zu den grössten Innovationen der modernen Medizin. Prof. Dr. med. Thomas Lindner gibt zu den verschiedenen Systemen eine kompakte Übersicht. – pro audito schweiz publiziert den Artikel mit freundlicher Genehmigung des medinfo Ärzteverlags.