Organisation für Menschen mit Hörproblemen

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Rifa'at Lenzin: hörbehinderte Islamwissenschafterin

Rifa’at Lenzin ist seit Kindesbeinen an wegen einer Schallleitungsschwerhörigkeit hochgradig hörbehindert. Um ihre Ausbildung abzuschliessen und sich im Beruf behaupten zu können war viel Effort notwendig.

Als zweijähriges Kind hatte Rifa'at Lenzin eine Mittelohrentzündung; das war die Ursache der Schallleitungsschwerhörigkeit. Sie wurde damals mehrmals operiert. Weil sie nicht gut hörte, sprach sie schlecht. «Erst als ich lesen konnte, verbesserte sich meine Sprache», sagt sie. Erste Hörgeräte erhielt sie im Alter von zehn Jahren. Um ihre Ausbildung gut abschliessen und sich in ihrem Beruf behaupten zu können, war und ist wegen ihres Hörproblems viel Effort notwendig. Heute arbeitet Rifa’at Lenzin als freischaffende Islamwissenschafterin und Publizistin mit den Schwerpunkten Interkulturalität, Genderfrage im Islam und muslimische Identität in Europa. Sie wirkt ebenfalls als Dozentin und Lehrbeauftragte an den Universitäten Fribourg, Luzern und Bern sowie an verschiedenen Fachhochschulen und ist Fachreferentin Islam am ZIID Zürcher Institut für interreligiösen Dialog. Lesen Sie hier den ganzen Artikel und das Interview mit Rifa‘ at Lenzin.

 

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